PoliPedia.at

- SchülerInnen der Praxishauptschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg bei der Diskussion
Quelle: www.polipedia.at
Partizipation ist ein wichtiger Bestandteil, damit Demokratie funktioniert. Im Rahmen des Projekts PoliPedia.at werden Jugendliche zu ProduzentInnen von politisch-partizipativen Inhalten.
→ www.polipedia.at
PoliPedia.at ist ein Projekt, das am Demokratiezentrum Wien in Kooperation mit dem ICT&S Center der Universität Salzburg durchgeführt wird. Das Ziel dieses Projektes ist es, junge Menschen nicht nur für Demokratie und Politik zu begeistern, sondern sie partizipativ in die Politische Bildung einzubeziehen. Im Rahmen des Projekts wurde dazu die Internet-Plattform www.polipedia.at entwickelt, deren Inhalt die Jugendlichen selbständig gestalten und aktiv nutzen können. Sie werden dadurch zu "ProsumentInnen", d.h. ProduzentIn und KonsumentIn in einer Person.
Das Ziel ist ein Lernen von und miteinander (peer-to-peer), das einen Wissenserwerb innerhalb der heterogenen User Community ermöglicht und darüber hinaus Diskussionsprozesse zu den Themen Politischer Bildung anzuregen vermag. Bei dieser Plattform wird der Schwerpunkt auf neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gelegt, die unter dem populären Begriff der Social Software zusammengefasst werden können und die ein kollaboratives und partizipatives Arbeiten nach eben diesem Konzept ermöglichen. Durch dieses Projekt wird gezeigt, wie moderne Medien, und hier allen voran das Internet, die Politische Bildung für junge Menschen unterstützen und zugleich auch den demokratischen Diskurs unter ihnen fördern können.
Das Projekt war Bestandteil der Demokratie-Initiative der Bundesregierung, getragen vom Unterrichts- und Wissenschaftsministerium. Ziel der Demokratie-Initiative war es, Demokratie für junge Menschen greifbar zu machen bzw. die Lust an Demokratie und Politik auch in der nächsten Generation zu wecken. Neben dem Internetportal www.entscheidend-bist-du.at wurden ExpertInnengruppen zu 6 Themenfeldern eingerichtet, die daran arbeiteten, Politische Bildung und Demokratie-Lernen nachhaltig in der Schule und in den Ausbildungsinstitutionen für LehrerInnen zu verankern. Die ExpertInnengruppe "Innovative Demokratie", die sich verstärkt mit Jugendpartizipation und der Einbeziehung von "Neuen Medien" beschäftigte, wurde von der Geschäftsführerin des Demokratiezentrums, Gertraud Diendorfer, geleitet und in dieser ExpertInnengruppe waren die beiden Vorstände des Demokratiezentrums - Sieglinde Rosenberger und Ursula Maier-Rabler - vertreten.
Multimedialer Wiki-Guide zu Demokratie – Politik – Partizipation für Jugendliche: www.polipedia.at
Projektteam:
Projektträger: Demokratiezentrum Wien
Projektleiterin: Mag.a Getraud Diendorfer
Projektkoordination: Mag.a Petra Mayrhofer
Projektassistent: Georg Heller
Kooperationspartner: ICT&S Center der Universität Salzburg, Leitung Ass.Univ.-Prof. Dr. Ursula Maier-Rabler, Mag. Stefan Huber, Mag.a Astrid Schmid
Power Group Wien: Christof Brandtner, Sahin Cakmak, Georg Heller, Christoph Leschanz, Ulrike Reindl



